St. Josefshaus

Heilerziehungspfleger(in)

Als Heilerziehungspfleger(in) assistieren und beraten, begleiten und pflegen sie Menschen mit Behinderung. Diese Menschen in ihrem Leben zu begleiten bedeutet, sich sensibel auf sie einzustellen und ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft sowie ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Ihre Arbeit bedeutet mehr als ausschließliche Befriedigung der Bedürfnisse anderer. Sie ermöglicht den Ausgleich von Behinderung und schenkt aktives Mitwirken an der bunten, vielfältigen Gesellschaft. Die Kombination aus sozialpädagogischem und pflegerischem Fachwissen liefert ihnen das nötige Werkzeug, um den Menschen im ambulanten und stationären Bereich professionelle und ganzheitliche Hilfe anzubieten. Sie kooperieren mit anderen Berufsgruppen und Fachdiensten, entscheiden im Team über entsprechende Vorgehensweisen und können so den individuellen Anfordernissen des behinderten Menschen gerecht werden. Nicht nur ihr Fachwissen ist gefragt, sondern sie als ganzer Mensch. Die lebendige Auseinandersetzung mit ihrem Menschenbild, ihre Empathie und Wachsamkeit sind notwendige Vorraussetzungen innerhalb der Heilerziehungspflege. Denn die Aufgabenschwerpunkte ändern sich fortwährend, je nach Art und Ausprägung der Behinderung.

An der auf Sozialwesen spezialisierten Theresia-Scherer-Fachschule erhalten sie qualitativ hochwertigen Unterricht, in dem Methodik und Praxis der Lebensbegleitung von Menschen mit Behinderung ideal aufeinander abgestimmt sind.

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Ihre Vergütung in der Ausbildung richtet sich nach den kirchlichen Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR): Sie erhalten im 1. Ausbildungjahr 915,69 Euro, im 2. Ausbildungsjahr 977,07 Euro und im 3. Ausbildungsjahr 1.078,38 Euro. Arbeiten sie im Schichtdienst, erhalten sie zudem eine Schichtzulage in Höhe von 30 Euro. Dazu kommen noch Zeitzuschläge für Wochenend- und Feiertagsdienste. Im November eines jeden Jahres wird ihnen eine Weihnachtszuwendung gezahlt.

Nach ihrer Ausbildung haben sie sehr gute Chancen auf einen Arbeitsplatz im St. Josefshaus. So konnten wir bisher fast allen Absolventen unserer Fachschule eine Beschäftigungsmöglichkeit in einer unserer Einrichtungen anbieten.

Sind sie bereits achtzehn Jahre alt, haben einen mittleren Bildungsabschluss und ein einjähriges Vorpraktikum in einer Einrichtung des Sozial- und Gesundheitswesens absolviert?

Dann bewerben sie sich jetzt – wir freuen uns auf sie!